
7 Days to Die
😄242
76561198054303525

Für mich der beste Kartoffelanbau-Simulator den es auf dem freien Markt zu kaufen gibt! Ich war schon lange auf der Suche nach einer Landwirtschafts-Simulation, die nicht nur aus anbauen, ernten, Geld scheffeln und neue Trecker kaufen besteht. Doch nach sehr langer Suche, wurde ich fündig .. Das Team von "The Fun Pimps" präsentiert uns mit "7 Days to Die" den feuchten Traum jedes Möchtegern-Agrarfürsten. Dennoch war ich anfangs skeptisch .. Der Titel dieses Spiels und die auf der Shop-Seite zur Schau gestellten Screenshots erwecken keineswegs den Eindruck hier eine weltklassen Simulation angeboten zu bekommen. Nichtsdestotrotz erwarb ich das geile Stück Software und .. was soll ich sagen? Ich war verliebt. Mein erster Start in Hauptmenü und ich werde prompt mit einem epischen Metal-Instrumental ala Rammstein (In einer früheren Version des Spiels, heute verwöhnen die Entwickler unsere Ohren mit einem Ambient-Klavier-Mix) begrüßt. Nach feinjustierung der Grafikregler auf maximale Bildqualität, bastelte ich meinen ersten Landwirten zusammen. Die Charakterdarstellungsqualität ließ zwar selbst auf höchsten Einstellungen zu wünschen übrig, aber da das Spiel sowieso in der Ego-Perspektive spielt, sollte man dies verkraften können. So .. Hinnerk war geboren und ist nun bereit, seine ersten Äcker zu bestellen .. Das Spiel bietet einen Single- und Multiplayer. Die Tatsache, dass andere Menschen mich seit dem Kindergarten meiden und ich sowieso Monopolist im Agrargewerbe werden wollte, ließ nichts anderes zu, als den Singleplayer auszuerwählen (KI-Wirte gibt es nicht!). Bevor das Spektakel losgeht, können wir uns noch zwischen einer zufällig generierten oder eine von den Entwicklern erstellte Karte entscheiden. Da ich Handarbeit anderer Menschen nicht wertschätze, entschied ich mich für einen bunt gemischten Biom-Salat mit Dressing und ließ Hinnerk in sein erstes Abenteuer starten .. Gemacht, getan .. Ich ließ Hinnerk in seiner ersten, eigenen Welt spawnen.. Auf einer saftig, grünen Ebene zu sich gekommen, ließ ich Hinnerk die nähere Umgebung begutäugeln. Und ja .. die Umwelt sieht, wie Hinnerk, zum kotzen aus .. aber Grafik ist nunmal nicht alles im Leben (Kinder, merkt euch das!). Anders als in anderen Simulationen starten wir nicht im stolzen Flanellhemd und prall gefüllten „Hier beliebigen Namen einer Bank einfügen“-Konto, sondern nackt, obdachlos und ohne Eigentum. Man muss sich quasi seine Existenz komplett neu aufbauen. Ich ließ Hinnerk also erstmal die nötigsten Ressourcen wie Holz, Fasern und Stein sammeln. In hoch komplizierter Minecraft-Manier (In einer früheren Version des Spiels) das erste Werkzeug zusammengeschraubt .. und wir waren nun bereit, unser erstes Bauprojekt zu starten .. Die gesammelten Ressourcen und meine Kreativität ließen zwar nicht mehr als einen bewohnbaren Schuhkarton zu, aber immerhin .. Hinnerk war nicht mehr obdachlos. Schnell noch einen Schlafsack hingezimmert und ich sah, dass es gut war. Ich beschloss nun Hinnerk in der näheren Umgebung Gassi zu führen, um dort mal die "Hood auszuchecken" wie die heutige Jugend wohl sagen würde .. Dabei ließ ich ihn an einigen Müllsäcken haltmachen, um heimlich und verstohlen nach noch essbaren Hinterlassenschaften zu suchen. Er war zwar nicht mehr obdachlos, aber Hinnerk hatte weder ein paar Mark auf Tasche noch war ein Aldi oder vergleichbarer Supermarkt unseres Vertrauens in Sichtweite. Wir konnten zwar in einiger Entfernung eine scheinbar junge Dame ausfindig machen, dennoch ließ mich ihre torkelnde Gangart schlussfolgern, dass sie wohl dem Alkohol verfallen war. Ich beschloss für meinen Landwirten nicht mit ihr zu Interagieren um schon mal nach dem nächsten Aldi zu fragen, da ich alkoholisierte Personen prinzipiell verabscheue. Es wurde langsam dunkel .. Hinnerk und Ich konnten noch ein paar Marmeladengläser gefüllt mit Wasser und Konserven auftreiben. Sogar die ersten Kartoffelsamen und eine Hacke wurden aufgefunden! Also ein ganz passabler, erster Tag. Leider gibt es im Spiel keine Möglichkeit sich schlafen zu legen, also verdonnerte ich Hinnerk dazu, soweit das Tageslicht noch ausreichte, ein paar Bäume zu fällen. Denn um seine lieblose, Anhäufung von Brettern zu einer pornösen Ranch aufzuwerten, braucht es einiges an Material. Nach Rodung des ersten Hektar Wald und in der Hoffnung keine Anzeige durch das örtliche Forstamt zu bekommen, ließ mein Held vom Gebäum ab und machte sich auf den Weg zurück in seinen Palast, um dort auf den nächsten Morgen zu warten. Bis auf eine Gruppe scheinbar asozialer Jugendliche, die durch den noch nicht definierten Vorgarten rasten, verlief die restliche Nacht ganz ruhig. Nach Anbruch des nächsten Tages, wurde unser erstes Kartoffelfeld angelegt, welches bis dato das schönste Ereignis meines Lebens war. Ich erlebte Hinnerk eine Menge Abenteuer, möchte aber mal langsam zur eigentlichen Review kommen .. Der Titel des Spiels, „7 Days to Die“, den ich anfangs wohl als irreführend bezeichnet hätte, erweist sich doch als gut gewählt, da alle sieben Tage eine Horde von Verrückten an dein Gemüse wollen. Man sollte sich also vorsehen und auch ein Arsenal an Waffen bereithalten. Gesetzeshüter scheint es in diesem Spiel nicht zu geben, also seid Ihr auf Euch allein gestellt! Eine gute Idee seitens der Entwickler, so den Schwierigkeitsgrad, ohne direkte Konkurrenten, zu erhöhen. Meistens resultieren die Begegnungen mit den nächtlichen Flitzern in einer Blutorgie, welche wohl auch Gore-Fans begeistern dürfte (L4D lässt grüßen). So, jetzt aber mal ernsthaft .. Über die Grafik des Spiels lässt sich streiten. Meines Erachtens aber sieht das Spiel heute, nach zahlreichen Updates, ganz gut aus. Das Spiel bietet einen interessanten Mix aus Survival-, Crafting-, Shooter- und RPG-Elementen. Wer also Minecraft mag und nebenbei auch gerne Shooter spielt, sollte sich dieses Spiel mal näher anschauen! Außerdem kann man Fäkalien werfen. (Nachtrag: Die hohe Kunst der händischen Ferndüngung wurde leider aus dem Spiel entfernt.. #DankeMerkel) (Zum Zeitpunkt dieser Review habe ich mich in diesem Spiel von 242 Stunden meines Lebens verabschiedet). Vielen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen! :*

7 Days to Die
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Für mich der beste Kartoffelanbau-Simulator den es auf dem freien Markt zu kaufen gibt! Ich war schon lange auf der Suche nach einer Landwirtschafts-Simulation, die nicht nur aus anbauen, ernten, Geld scheffeln und neue Trecker kaufen besteht. Doch nach sehr langer Suche, wurde ich fündig .. Das Team von "The Fun Pimps" präsentiert uns mit "7 Days to Die" den feuchten Traum jedes Möchtegern-Agrarfürsten. Dennoch war ich anfangs skeptisch .. Der Titel dieses Spiels und die auf der Shop-Seite zur Schau gestellten Screenshots erwecken keineswegs den Eindruck hier eine weltklassen Simulation angeboten zu bekommen. Nichtsdestotrotz erwarb ich das geile Stück Software und .. was soll ich sagen? Ich war verliebt. Mein erster Start in Hauptmenü und ich werde prompt mit einem epischen Metal-Instrumental ala Rammstein (In einer früheren Version des Spiels, heute verwöhnen die Entwickler unsere Ohren mit einem Ambient-Klavier-Mix) begrüßt. Nach feinjustierung der Grafikregler auf maximale Bildqualität, bastelte ich meinen ersten Landwirten zusammen. Die Charakterdarstellungsqualität ließ zwar selbst auf höchsten Einstellungen zu wünschen übrig, aber da das Spiel sowieso in der Ego-Perspektive spielt, sollte man dies verkraften können. So .. Hinnerk war geboren und ist nun bereit, seine ersten Äcker zu bestellen .. Das Spiel bietet einen Single- und Multiplayer. Die Tatsache, dass andere Menschen mich seit dem Kindergarten meiden und ich sowieso Monopolist im Agrargewerbe werden wollte, ließ nichts anderes zu, als den Singleplayer auszuerwählen (KI-Wirte gibt es nicht!). Bevor das Spektakel losgeht, können wir uns noch zwischen einer zufällig generierten oder eine von den Entwicklern erstellte Karte entscheiden. Da ich Handarbeit anderer Menschen nicht wertschätze, entschied ich mich für einen bunt gemischten Biom-Salat mit Dressing und ließ Hinnerk in sein erstes Abenteuer starten .. Gemacht, getan .. Ich ließ Hinnerk in seiner ersten, eigenen Welt spawnen.. Auf einer saftig, grünen Ebene zu sich gekommen, ließ ich Hinnerk die nähere Umgebung begutäugeln. Und ja .. die Umwelt sieht, wie Hinnerk, zum kotzen aus .. aber Grafik ist nunmal nicht alles im Leben (Kinder, merkt euch das!). Anders als in anderen Simulationen starten wir nicht im stolzen Flanellhemd und prall gefüllten „Hier beliebigen Namen einer Bank einfügen“-Konto, sondern nackt, obdachlos und ohne Eigentum. Man muss sich quasi seine Existenz komplett neu aufbauen. Ich ließ Hinnerk also erstmal die nötigsten Ressourcen wie Holz, Fasern und Stein sammeln. In hoch komplizierter Minecraft-Manier (In einer früheren Version des Spiels) das erste Werkzeug zusammengeschraubt .. und wir waren nun bereit, unser erstes Bauprojekt zu starten .. Die gesammelten Ressourcen und meine Kreativität ließen zwar nicht mehr als einen bewohnbaren Schuhkarton zu, aber immerhin .. Hinnerk war nicht mehr obdachlos. Schnell noch einen Schlafsack hingezimmert und ich sah, dass es gut war. Ich beschloss nun Hinnerk in der näheren Umgebung Gassi zu führen, um dort mal die "Hood auszuchecken" wie die heutige Jugend wohl sagen würde .. Dabei ließ ich ihn an einigen Müllsäcken haltmachen, um heimlich und verstohlen nach noch essbaren Hinterlassenschaften zu suchen. Er war zwar nicht mehr obdachlos, aber Hinnerk hatte weder ein paar Mark auf Tasche noch war ein Aldi oder vergleichbarer Supermarkt unseres Vertrauens in Sichtweite. Wir konnten zwar in einiger Entfernung eine scheinbar junge Dame ausfindig machen, dennoch ließ mich ihre torkelnde Gangart schlussfolgern, dass sie wohl dem Alkohol verfallen war. Ich beschloss für meinen Landwirten nicht mit ihr zu Interagieren um schon mal nach dem nächsten Aldi zu fragen, da ich alkoholisierte Personen prinzipiell verabscheue. Es wurde langsam dunkel .. Hinnerk und Ich konnten noch ein paar Marmeladengläser gefüllt mit Wasser und Konserven auftreiben. Sogar die ersten Kartoffelsamen und eine Hacke wurden aufgefunden! Also ein ganz passabler, erster Tag. Leider gibt es im Spiel keine Möglichkeit sich schlafen zu legen, also verdonnerte ich Hinnerk dazu, soweit das Tageslicht noch ausreichte, ein paar Bäume zu fällen. Denn um seine lieblose, Anhäufung von Brettern zu einer pornösen Ranch aufzuwerten, braucht es einiges an Material. Nach Rodung des ersten Hektar Wald und in der Hoffnung keine Anzeige durch das örtliche Forstamt zu bekommen, ließ mein Held vom Gebäum ab und machte sich auf den Weg zurück in seinen Palast, um dort auf den nächsten Morgen zu warten. Bis auf eine Gruppe scheinbar asozialer Jugendliche, die durch den noch nicht definierten Vorgarten rasten, verlief die restliche Nacht ganz ruhig. Nach Anbruch des nächsten Tages, wurde unser erstes Kartoffelfeld angelegt, welches bis dato das schönste Ereignis meines Lebens war. Ich erlebte Hinnerk eine Menge Abenteuer, möchte aber mal langsam zur eigentlichen Review kommen .. Der Titel des Spiels, „7 Days to Die“, den ich anfangs wohl als irreführend bezeichnet hätte, erweist sich doch als gut gewählt, da alle sieben Tage eine Horde von Verrückten an dein Gemüse wollen. Man sollte sich also vorsehen und auch ein Arsenal an Waffen bereithalten. Gesetzeshüter scheint es in diesem Spiel nicht zu geben, also seid Ihr auf Euch allein gestellt! Eine gute Idee seitens der Entwickler, so den Schwierigkeitsgrad, ohne direkte Konkurrenten, zu erhöhen. Meistens resultieren die Begegnungen mit den nächtlichen Flitzern in einer Blutorgie, welche wohl auch Gore-Fans begeistern dürfte (L4D lässt grüßen). So, jetzt aber mal ernsthaft .. Über die Grafik des Spiels lässt sich streiten. Meines Erachtens aber sieht das Spiel heute, nach zahlreichen Updates, ganz gut aus. Das Spiel bietet einen interessanten Mix aus Survival-, Crafting-, Shooter- und RPG-Elementen. Wer also Minecraft mag und nebenbei auch gerne Shooter spielt, sollte sich dieses Spiel mal näher anschauen! Außerdem kann man Fäkalien werfen. (Nachtrag: Die hohe Kunst der händischen Ferndüngung wurde leider aus dem Spiel entfernt.. #DankeMerkel) (Zum Zeitpunkt dieser Review habe ich mich in diesem Spiel von 242 Stunden meines Lebens verabschiedet). Vielen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen! :*
