
Sid Meier's Civilization VII
😁22
76561198030677385

Jaja, die Grafik ist sehr hübsch. Die Benutzeroberfläche empfinde ich entgegen dem allgemeinen Tenor als sehr zweckmäßig und finde sogar Gefallen an der schlichten Eleganz der Farbgebung. So, genug geschmeichelt, jetzt wird es lustig. Wenn ich anstelle von einem langen Civ Spiel über mehrere Epochen lieber drei Minispiele hätte, könnte ich geeignetere Kandidaten für die Freizeitvernichtung finden. Jeglicher Fortschritt und sämtliche Entscheidungen, die der Spieler im vorherigen Zeitalter gemacht hatte, wird beim Zeitalterwechsel auf Null zurückgesetzt und man fängt mit einigen Städten und Einheiten quasi von Vorne an. Nein, nicht mit Einheiten, die man im letzten Zeitalter gebaut hatte, sondern mit neuen, welche vom Spiel erstellt wurden. Auch der technologische Fortschritt der letzten Epoche spielt keine Rolle mehr, da jedes Zeitalter nun einen separaten Technologiebaum hat und vorherige Forschungsfortschritte keinerlei Einfluss auch das weitere Spielgeschehen haben. Ja, und Römer werden plötzlich zu Chinesen. Viel Spaß dabei, sich diesen kulturellen Wandel vorzustellen. Und schöne Alpträume. Die in jedem Zeitalter richtungsgebenden "Miniquests", d.h. Pfade zum Ruhm/Sieg/was auch nimmer, nehmen jegliches Gefühl des kontinuierlichen historischen Narratives. Anstelle dessen werden dem Spieler Momentaufnahmen historischer Epochen präsentiert. Kleine Sandkisten mit kleinen Aufgaben: Baue eine Sandburg, setze eine blauen Eimer drauf und stelle 10 Schlumpffigürchen drum herum auf. Fertig? Au fein! Dann Schwamm drüber und husch zur nächsten Sandkiste! Auch sollte es in unserer schönen neuen Welt niemanden mehr wundern oder über alle Maße verärgern, dass Spielinhalte wie beispielsweise Zivilisationen, Anführer, Spionage, Religion, Klimawandel, fortgeschrittene diplomatische Aktionen und sonstige vertiefende Inhalte (Nur um Beispiele aus vorhergehenden Titeln zu nennen) vorsätzlich den Käufern der Launchversion vorenthalten werden, damit diese (die Inhalte, nicht die Käufer) in weiterer Folge als kostenpflichtige DLC nachgereicht werden können. Willkommen in der wunderbar verrückten Welt der freien Marktwirtschaft. Ein Novum ist jedoch , dass ein ----- VERFLUCHTES GANZES ZEITALTER!!!!!!!!!!!!------ in nicht absehbarer Zukunft nachgekauft werden muss, denn nach Meinung der Entwickler hört die Geschichte kurz nach den beiden Weltkriegen auf. Willste Computer und Internetz? Junger Padavan, Geduld haben du musst, Gegenwart viel Bakshish kosten wird. Fazit: ich Hammel habe das Gesamtpaket, das sich Founders Edition schimpft, vorbestellt und jetzt ist es zu spät, um eine Rückgabe zu veranlassen. Selbst schuld. Das ist das erste Mal, dass ich den Kauf eines Titels dermaßen bitter bereue, würde es niemandem empfehlen und zocke lieber Kingdom Come II.

Sid Meier's Civilization VII
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Jaja, die Grafik ist sehr hübsch. Die Benutzeroberfläche empfinde ich entgegen dem allgemeinen Tenor als sehr zweckmäßig und finde sogar Gefallen an der schlichten Eleganz der Farbgebung. So, genug geschmeichelt, jetzt wird es lustig. Wenn ich anstelle von einem langen Civ Spiel über mehrere Epochen lieber drei Minispiele hätte, könnte ich geeignetere Kandidaten für die Freizeitvernichtung finden. Jeglicher Fortschritt und sämtliche Entscheidungen, die der Spieler im vorherigen Zeitalter gemacht hatte, wird beim Zeitalterwechsel auf Null zurückgesetzt und man fängt mit einigen Städten und Einheiten quasi von Vorne an. Nein, nicht mit Einheiten, die man im letzten Zeitalter gebaut hatte, sondern mit neuen, welche vom Spiel erstellt wurden. Auch der technologische Fortschritt der letzten Epoche spielt keine Rolle mehr, da jedes Zeitalter nun einen separaten Technologiebaum hat und vorherige Forschungsfortschritte keinerlei Einfluss auch das weitere Spielgeschehen haben. Ja, und Römer werden plötzlich zu Chinesen. Viel Spaß dabei, sich diesen kulturellen Wandel vorzustellen. Und schöne Alpträume. Die in jedem Zeitalter richtungsgebenden "Miniquests", d.h. Pfade zum Ruhm/Sieg/was auch nimmer, nehmen jegliches Gefühl des kontinuierlichen historischen Narratives. Anstelle dessen werden dem Spieler Momentaufnahmen historischer Epochen präsentiert. Kleine Sandkisten mit kleinen Aufgaben: Baue eine Sandburg, setze eine blauen Eimer drauf und stelle 10 Schlumpffigürchen drum herum auf. Fertig? Au fein! Dann Schwamm drüber und husch zur nächsten Sandkiste! Auch sollte es in unserer schönen neuen Welt niemanden mehr wundern oder über alle Maße verärgern, dass Spielinhalte wie beispielsweise Zivilisationen, Anführer, Spionage, Religion, Klimawandel, fortgeschrittene diplomatische Aktionen und sonstige vertiefende Inhalte (Nur um Beispiele aus vorhergehenden Titeln zu nennen) vorsätzlich den Käufern der Launchversion vorenthalten werden, damit diese (die Inhalte, nicht die Käufer) in weiterer Folge als kostenpflichtige DLC nachgereicht werden können. Willkommen in der wunderbar verrückten Welt der freien Marktwirtschaft. Ein Novum ist jedoch , dass ein ----- VERFLUCHTES GANZES ZEITALTER!!!!!!!!!!!!------ in nicht absehbarer Zukunft nachgekauft werden muss, denn nach Meinung der Entwickler hört die Geschichte kurz nach den beiden Weltkriegen auf. Willste Computer und Internetz? Junger Padavan, Geduld haben du musst, Gegenwart viel Bakshish kosten wird. Fazit: ich Hammel habe das Gesamtpaket, das sich Founders Edition schimpft, vorbestellt und jetzt ist es zu spät, um eine Rückgabe zu veranlassen. Selbst schuld. Das ist das erste Mal, dass ich den Kauf eines Titels dermaßen bitter bereue, würde es niemandem empfehlen und zocke lieber Kingdom Come II.
